Beziehungskrise im Teil-Lockdown

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– und die Nerven liegen langsam blank

Gerade habe ich mir den TED-Talk von Brené Brown angeschaut:

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Ihre großen Themen sind Verletzlichkeit und Courage, die zusammen gehören und uns auszeichnen. In Tagen wie diesen besonders wichtig. Denn wir sind alle verletzlich, wir zeigen es nur sehr selten. Braucht ja auch viel Mut dazu.

Was hat das mit Beziehungskrise und Teil-Lockdown zu tun?

Wir sind gerade sehr verletzlich. Ich spüre, dass unsere Nerven teilweise komplett blank liegen: Teil-Lockdown, Corona beruhigt sich nicht, dann das sprachlos-machende Attentat in Wien, die drohenden Schulschließungen und im eigenen Leben, das ja nicht stehen bleibt, sicherlich auch das eine oder andere Hindernis.

Kleinigkeiten machen uns wütend, besonders bemerkbar im Straßenverkehr oder in Warteschlagen. Wir schrecken auf, wenn eine Folgetonhorn um die Ecke brettert. Schon wieder ein Angriff auf unsere Gesellschaft?

Wenn es dann auch noch in der Beziehung kriselt, wird es richtig eng, da uns unser vertrautester Mensch abhanden kommt oder zumindest kurzfristig entfremdet. Eine wichtige Ressource, diese anstrengende Phase gut zu übertauchen, fehlt oder wird weniger.

Dadurch haben viele Paare, Familien sowohl eine Krise in der Außenwelt als auch in ihrer kleinen Innenwelt – ohne sich Hilfe holen zu wollen oder zu können. Sie scheinen zu meinen, dass „das“ schon vorbei gehen würde.

Die Komfortzone schmilzt

Der Psychologe und Paartherapeut Christian Hemschemeier meint dazu: „Wir alle haben bereits ein Stück unserer Selbstbestimmung und Freiheit verloren. Doch dadurch schmilzt auch unsere Komfortzone ein Stück dahin. Bei der einen mehr, bei dem anderen weniger. In unsicheren Zeiten wie diesen gibt es eine wichtige Komponente, die uns zumindest ein wenig Sicherheit vermitteln kann: Vertrauen. Vertrauen in uns selbst, in die Welt, in Gott, in das Universum, in die Politik und so weiter. Vertrauen, in wen auch immer, schafft in uns einen Raum, in dem eine angenehme Ruhe herrscht, in den wir uns zurückziehen können, in dem wir neue Kraft tanken und wertvolle Hoffnung schöpfen können. Einen Raum des inneren Friedens. Dieser ist enorm wichtig, gerade in einer Zeit, in der die Welt im Außen auseinanderzubrechen droht. Vertrauen schafft in diesen Zeiten Stabilität“.

Und wenn unser Vertrauen in unsere wichtigste Beziehung – in unseren geliebten Partner, unsere geschätzte Partnerin verloren geht oder weniger wird, ja dann kommen wir doch sehr an unsere Grenzen.

Was kann da helfen?

Hemschemeier führt an: „Je öfter wir einen ruhigen (inneren) Ort aufsuchen, ob in der Meditation, beim Spaziergang oder beim Tagebuch schreiben, desto stabiler sind wir, wenn uns unsichere Situationen oder Menschen begegnen.“

In diesen Momenten kann natürlich eine Begleitung durch einen Coach, eine Therapeutin, eine Beraterin besonders hilfreich sein. Das lässt sich auch gut bei einem Spaziergang machen. Walk and talk!

Doch werden solche Angebote von Paar-Coachings oder Konfliktbegleitung angenommen, gesucht? Gehen die aufgewühlten Menschen in Beratungen, Coachings oder lassen sich anders helfen? So wie ich es erlebe, ist das Gegenteil der Fall. „Für so etwas haben wir jetzt kein Geld, keine Nerven, keine Zeit. Hilft ja doch nichts, wieso mit einer wildfremden Person über unsere Konflikte, Streitereien reden?

Und da komme ich wieder zurück zum Anfang: Verletzlichkeit zu zeigen braucht richtig viel Courage. Gerade in Beziehungen. Durch die Anwesenheit einer neutralen „Coaching-Person“ wird diese Verletzlichkeit beschützt und jeder/jede kann sich in seiner ganzen Pracht zeigen. Durch dieses Sich-Zeigen verbessert sich das Vertrauen in einander. Wie bereits geschrieben, ist das die wichtigste Säule einer gut gehenden Beziehung.

Was lässt dich / euch zögern?

Vielleicht ist es das Vertrauen in mich. Du kennst mich noch nicht oder zu wenig? Vielleicht hilft dir dieses Video, damit du ein Gefühl zu mir entwickeln kannst.

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Meine Angebote stehen jedenfalls bereit: Wenn du – alleine oder gemeinsam mit deinem Partner/deiner Partnerin – an Vertrauen, Kommunikation, Neugier und vielem mehr, was eine Beziehung stabil macht, arbeiten möchtest (ja es ist Arbeit) – dann melde dich gerne jederzeit.

Ich wünsche uns allen gute Nerven, viele ruhige Orte zum Innehalten und trotz allem eine feine Zeit

Alles Liebe
Sophia

PS: Walk and talk  – alleine oder zu zweit – für einen klaren Kopf

Quelle: https://www.rnd.de/liebe-und-partnerschaft

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